d
t
m

Organisation

Institut für Mehrsprachigkeit

Das Institut für Mehrsprachigkeit wurde 2008 als gemeinsames Institut der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg gegründet. Zu seinen Aufgaben gehören die Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Mehrsprachigkeit, die Unterstützung der Lehre auf allen Stufen (Bachelor, Master, Doktorat, Weiterbildung), die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, die Verbreitung der erworbenen Kenntnisse in Wissenschaft und Gesellschaft, die Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie Dienstleistung und Information.

Das Institut widmet sich der Forschung auf dem Gebiet der Mehrsprachigkeit in ihren sprachwissenschaftlichen, sozialen, politischen, wirtschaftlichen und pädagogischen Facetten. Forschungsschwerpunkte des Instituts sind insbesondere die Bereiche Schule und Unterricht, Migration, Arbeitswelt sowie Evaluierung von Sprachkompetenzen. Es führt eigene Forschungsprojekte durch, beteiligt sich an nationalen und internationalen Projekten und übernimmt externe Forschungs- und Entwicklungsmandate.

Das Institut für Mehrsprachigkeit pflegt den Kontakt und die Zusammenarbeit mit folgenden Institutionen:        

Zudem bestehen enge Kontakte mit weiteren Universitäten in der Schweiz und im Ausland.

Die Grundfinanzierung des Instituts erfolgt massgeblich durch die Adolphe Merkle-Stiftung und die Stiftung für Forschung und Entwicklung der Mehrsprachigkeit des Staates Freiburg.

Institutsrat und Direktionsrat

Die Organe des Instituts für Mehrsprachigkeit sind der Institutsrat und der Direktionsrat:

Institutsrat:

  • Prof. Dr. Thomas Schmidt (Präsident), Vizerektor Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Pascale Marro (Vizepräsidentin), Rektorin der Pädagogischen Hochschule Freiburg
  • Dr. Sylvie Jeanneret, Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Winfried Kronig, Universität Freiburg
  • Dr. Lukas Lehmann, Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Prof. Dr. Didier Maillat, Universität Freiburg
  • Dr. Bertrand Forclaz, Pädagogische Hochschule Freiburg
  • NN, Pädagogische Hochschule Freiburg, ETUCOM

Direktionsrat:

  • Prof. Dr. Raphael Berthele, (Direktor), Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Alexandre Duchêne, Pädagogische Hochschule Freiburg
  • Prof. Dr. Thomas Studer, Universität Freiburg
  • Prof. Dr. Anita Thomas, Universität Freiburg
  • Susanne Obermayer, Institut für Mehrsprachigkeit

 

Assoziierte Mitglieder

Mehrsprachige Kompetenz und Sprachkontakt

Spracherwerb, Unterricht, Beurteilung und Evaluation

Gesellschaft, Institutionen und Politik

Wissenschaftliches Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit

Der Bundesrat hat am 4. Juni 2010 die Sprachenverordnung verabschiedet. In diesem Zusammenhang wurde das Institut für Mehrsprachigkeit Freiburg als nationales Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit ernannt. Der Direktionsrat des Instituts freut sich ausserordentlich über diese Nominierung und ist stolz, diese herausfordernde Aufgabe übernehmen zu können. 

Das Bundesamt für Kultur hat mit dem Institut für Mehrsprachigkeit eine Leistungsvereinbarung über die Aufgaben und Aktivitäten des Kompetenzzentrums für Mehrsprachigkeit abgeschlossen.

Fachdidaktikzentrums Fremdsprachen

Im Rahmen des von swissuniversities lancierten Programms P-9 «Aufbau der wissenschaftlichen Kompetenzen in den Fachdidaktiken», das von 2017 bis 2020 vom Bund finanziert wird, ist die PH | HEP FR gemeinsam mit dem Institut für Mehrsprachigkeit und der Universität Freiburg für den Aufbau des Fachdidaktikzentrums Fremdsprachen (FZFS) als Leading House zuständig.

Das Ziel des Programms besteht in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Fremdsprachendidaktik, weshalb zwei Doktorandinnen angestellt wurden, die im Rahmen ihrer Dissertationsprojekte Beiträge zur Fremdsprachendidaktik leisten sollen, indem sie wichtige, aber bisher wenig empirisch erforschte Bereiche untersuchen.

Ein anderes Projekt, in dessen Rahmen eine wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt wurde, zielt auf die strukturelle Entwicklung des FZFS ab. Im Zentrum des Interesses stehen Fragen rund um die Fremdsprachendidaktik an der Nahtstelle zwischen Forschung und Praxis. Ziel ist es, Forschungsergebnisse zumal des Instituts für Mehrsprachigkeit für einen weiteren Kreis von Interessierten wie FachdidaktikerInnen und Lehrpersonen leichter zugänglich und nutzbar zu machen, so dass zum einen die Unterrichtspraxis von den Erkenntnissen und Produkten der Forschungsprojekte profitieren kann, zum anderen die Wissenschaft weitere Forschungsfragen an Rückmeldungen aus der Praxis knüpfen kann.

Weitere Ziele bestehen darin, den Masterstudiengang Fremdsprachendidaktik (MA FSD) der Universität Freiburg zu stärken sowie am Aufbau des Kompetenzzentrums für Fachdidaktik in der Romandie (2Cr2D) mitzuwirken, wozu u.a. die Etablierung eines Netzwerks von Westschweizer ForscherInnen in der Fremdsprachendidaktik gehört.  Sowohl beim MA FSD als auch bei der Beteiligung am 2Cr2D handelt es sich um eine gemeinsame Verantwortlichkeit der HEP | PH FR und der Universität Freiburg.

Mitglieder