Mehrsprachigkeit und Bildung
Am 29. September stellt das Institut für Mehrsprachigkeit zusammen mit dem British Council und dem Forum für die Zweisprachigkeit das gesamteuropäische Projekt "Language Rich Europe" zur Sprachenlandschaft Europas vor. Die Veranstaltung steht unter dem Motto "Mehrsprachigkeit und Bildung" und findet ab 14.00 Uhr im Haus der Kantone, an der Speichergasse 6 in Bern statt.
Neben einer Einführung in das Projekt „Language Rich“ und einer Präsentation des schweizerischen Kontexts werden konkrete Beispiele aus den verschiedenen Regionen der Schweiz vorgestellt. So werden die Verantwortlichen der Lehrmethode "Passpartout" für den Unterricht in Frühfranzösisch zeigen, wie das Projekt ab 2011 in Basel umgesetzt wird. Der Leiter Schule und Sport der Stadt Biel, Peter Walther, spricht über die zweisprachigen Kindergärten in Biel, die am 17. August gestartet sind. Als untypisches Beispiel dient das Gymnasium von Wohlen (AG). Seit 10 Jahren bietet die Schule die zweisprachige Matur in Deutsch und Französisch an, obwohl die Region grundsätzlich eher das Englische bevorzugt.
Ziel des Projekts Language Rich Europe ist es, in 25 Staaten vergleichbare Daten zur Sprachensituation zu erheben und zur Diskussion zu stellen. Das Projekt startet im Herbst 2010. Ergebnisse werden Ende 2011 vorliegen. Folgende Bereiche sollen untersucht werden:
- Sprachenpolitik
- Sprachenunterricht
- Sprachkenntnisse in der Bevölkerung
- Sprachen am Arbeitsplatz
- Sprachen in Medien und Öffentlichkeit
Das Institut für die Mehrsprachigkeit in Freiburg wurde mit der Datenerhebung für die Schweiz beauftragt.
Programm der Veranstaltung vom 29. September 2010
Anmeldung oder Tel. 031 560 37 94